Inhaltsverzeichnis:
- Hamburg und Ganztagsschulen
- Bayern, Sachsen und Hamburg im Vergleich
- Lesekompetenz und Abschlüsse
- Ksenija Bekeris und steigende Schülerzahlen
Hamburg und Ganztagsschulen
Fast alle Kinder und Jugendlichen in Hamburg besuchen inzwischen eine Ganztagsschule. Damit liegt die Stadt bundesweit an der Spitze. Ein weiterer Vorteil sind die kleineren Lerngruppen. Sie gelten sowohl für Grundschulen als auch für die Sekundarstufe I.
Ein Vergleich zeigt deutliche Unterschiede:
- Hamburg mit deutlich kleineren Klassen
- Mehr als doppelt so viele Grundschüler lernen Fremdsprachen
- Bundesdurchschnitt in beiden Bereichen weit niedriger
Bayern, Sachsen und Hamburg im Vergleich
Hamburg schließt in der aktuellen Erhebung auf Bayern und Sachsen auf. Sachsen verteidigt den Spitzenplatz, Bayern liegt auf Rang zwei. Hamburg hält seine Position vom Vorjahr. Die jährliche Analyse der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft vergibt Punkte in 13 Bereichen, darunter Schulqualität, Effizienz und Integration.
Lesekompetenz und Abschlüsse
Schwächer fallen die Ergebnisse in anderen Feldern aus. Über 16 Prozent der Neuntklässler verfehlen die Mindeststandards in Lesekompetenz. Am Ende der Schulzeit verlassen 6,3 Prozent die Schule ohne Abschluss. Diese Zahlen zeigen Handlungsbedarf.
Ksenija Bekeris und steigende Schülerzahlen
Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD) bewertet die Ergebnisse als Erfolg. Vor 15 Jahren stand Hamburg noch auf Platz elf. Heute ist die Lage deutlich besser. Mehr als ein Drittel der Schüler spricht nicht Deutsch als Muttersprache. Trotzdem steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler weiter. Auch die Folgen der Corona-Pandemie wirken nach. Bekeris sieht dennoch eine positive Entwicklung. Der Bildungsmonitor 2025 bestätigt diesen Fortschritt klar.
Quelle: NDR,www.24edu.info/de