Freitag, 02 Januar 2026 18:51

Weihnachtsbäume werden abgeholt

 Weihnachtsbäume zur Abholung bereitgestellt. Weihnachtsbäume zur Abholung bereitgestellt. Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Zum Jahresbeginn 2026 beginnt in Hamburg die organisierte Entsorgung der Weihnachtsbäume. Viele Haushalte haben ihre Tannen bereits seit Wochen stehen. Nach den Feiertagen verlieren sie Nadeln und Platz. Ab Montag, 5. Januar 2026 startet die Abholung der ausgedienten Weihnachtsbäume im gesamten Stadtgebiet. Die Regelung betrifft private Haushalte und folgt einem festen Zeitplan. In den Tagen nach Silvester endet damit eine Phase, die für viele Hamburgerinnen und Hamburger ähnlich planungsintensiv ist wie Notdienste zu Weihnachten in Hamburg.

Inhaltsverzeichnis:

Stadtreinigung Hamburg

Die Stadtreinigung Hamburg organisiert auch 2026 die Sammlung der Weihnachtsbäume. Pro Stadtteil gelten zwei feste Termine. Diese liegen in der zweiten und dritten Januarwoche. Die Abfuhr beginnt am Montag, 5. Januar 2026 und erfolgt stadtteilweise nach festem Kalender. Die genauen Daten sind online abrufbar. Sie stehen auf der Internetseite der Stadtreinigung. Zusätzlich sind sie im Online-Abfuhrkalender hinterlegt. Vergleichbare Übersichten nutzen viele Bürger bereits rund um Weihnachtsgottesdienste in der Stadt.

Abonnentinnen und Abonnenten erhalten eine E-Mail-Erinnerung. Voraussetzung ist ein aktiviertes Häkchen im System. So behalten Haushalte ihre Termine im Blick. Die Abholung ist gebührenfrei.

Hamburg Stadtteile

Für alle Stadtteile der Stadt Hamburg gelten identische Grundregeln. Jeder Bereich hat zwei Sammeltermine. Die Bäume müssen rechtzeitig am Straßenrand liegen. Von den bereitgestellten Tannen darf keine Verkehrsgefährdung oder Behinderung ausgehen. Die Stadtreinigung nimmt ausschließlich vollständig abgeschmückte Weihnachtsbäume mit. Die Regelungen greifen unmittelbar nach Tagen mit hoher Belastung des öffentlichen Raums, etwa rund um Silvesterfeuerwerk und Sicherheit.

  • maximale Länge 2,5 Meter
  • keine Dekorationen
  • kein Holzständer
  • Herkunft aus privaten Haushalten

Nur unter diesen Bedingungen erfolgt die kostenlose Mitnahme.

Anna-Maria Jeske Recyclinghöfe

Wer nicht warten möchte, kann andere Wege nutzen. Anna-Maria Jeske, Sprecherin der Stadtreinigung Hamburg, nennt eine Alternative. „Die zwölf Recyclinghöfe nehmen den Baum aus Hamburger Privathaushalten ebenfalls kostenlos entgegen.“ Diese Option gilt ganzjährig. Sie ist unabhängig vom Abholtermin.

Nicht alles gehört zur Sammlung. Adventskränze aus Tannenzweigen werden nicht abgeholt. Sie enthalten oft Draht, Styropor oder Kunststoffe. Diese Materialien sind ungeeignet für die Weiterverwertung und müssen über die schwarze Restmülltonne entsorgt werden.

Biomassewerke Nutzung

Die eingesammelten Weihnachtsbäume werden weiterverarbeitet. Nach der Abholung folgen Sondertouren. Die Tannen werden geschreddert und als Feuerungsmaterial in Biomassewerken genutzt. Dadurch entsteht nutzbare Energie. Das Material bleibt im regionalen Kreislauf.

Die Regelung sorgt für klare Abläufe. Sie entlastet Haushalte. Gleichzeitig unterstützt sie die geordnete Verwertung organischer Abfälle. Hamburg setzt damit auch 2026 auf strukturierte Entsorgung zum Jahresbeginn.

Quelle: HAMBURGER ABENDBLATT, SN2 WORLD

FAQ

Wann beginnt die Abholung der Weihnachtsbäume in Hamburg?

Die Abholung startet am Montag, 5. Januar 2026, und erfolgt stadtteilweise nach festen Terminen in der zweiten und dritten Januarwoche.

Wie viele Termine gibt es pro Stadtteil?

In jedem Hamburger Stadtteil stehen zwei feste Abholtermine zur Verfügung.

Welche Voraussetzungen müssen Weihnachtsbäume für die Abholung erfüllen?

Die Bäume müssen vollständig abgeschmückt sein, dürfen maximal 2,5 Meter lang sein, keinen Holzständer enthalten und aus privaten Haushalten stammen.

Wo sind die Abholtermine einsehbar?

Die Termine sind auf der Internetseite der Stadtreinigung Hamburg sowie im Online-Abfuhrkalender veröffentlicht.

Was passiert mit den eingesammelten Weihnachtsbäumen?

Die Weihnachtsbäume werden geschreddert und anschließend als Feuerungsmaterial in Biomassewerken genutzt.